Interessen

 

 → Identität – zwischen Kognitiver Religionswissenschaft und Evangelium

Die Identität ist in der Postmoderne zum Projekt und durch Ergebnisse der Hirnforschung fraglich geworden. Ist Identität ein zu gestaltender Prozess oder das Resulat der gesammelten Hirntätigkeiten? Und was hat der Glaube im Sinne einer Orientierung an Christus damit zu tun?

Religion und Massenmedien

In meiner Jugend ist sie mir erstmals aufgefallen und in der Zeit meiner Tätigkeit an der Universität Siegen hat sie mich akademisch beschäftigt: die Tatsache, dass Religion in die Medienwelt hinein verwoben ist. Sie gehört zu deren Textur, mal offensichtlich, mal eher versteckt.

Entwicklungspsychologie und Glaubensentwicklung

Im gemeinsamen Leben mit unseren Kindern wurde schnell deutlich, dass sie das Leben anders wahrnehmen als wir Erwachsene. Da kam mir das entwicklungspsychologische Konzept von R.Kegan und der Adaption durch J.Fowler für die Glaubensentwicklung zu Hilfe, das ich anderweitig kennen gelernt hatte.

Prozesstheologie

Auf Grund der modernen Metaphysikkritik hat die Prozessphilosophie von A.N. Whitehead nicht sonderlich viel Einfluss gewonnen. Dennoch haben sich eine ganze Reihe von Theologen in einen Dialog mit ihr begeben und dadurch bemerkenswerte theologische Ansätze entwickelt.

Paulus

Die Hauptfigur meiner Dissertation ist und bleibt mein ständiger Begleiter. Schon in der pfarramtlichen Praxis war der Apostel nicht wegzudenken und nun in der Schule ebenfalls nicht. Er, der gewissermaßen als Begründer der christlichen Theologie zu gelten hat, muss in einem theologischen Schaffen von Bedeutung sein.

Was ist “reformiert”?

Lange Zeit hielt ich konfessionsbedingte Auseinandersetzungen für unnötig, oder gar schädlich. Die Frage des Bekenntnisses hat schließlich viele Schwierigkeiten mit sich gebracht. Doch ist nicht zu übersehen, dass man Theologie immer in einer Perspektive betreibt und auch der eigene Glaube ohne Prämissen nicht sein kann. In diesem Sinne, hat für mir die “reformierte” Tradition eine besonderen Stellenwert gewonnen.

Fundamentalismus

Fundamentalismus ist heute ein wohlfeiles Etikett, das radikalen (Selbst-)Mördern ebenso angeheftet wird wie einfach gestrickten Geistern. Mit diesem Begriff zu hantieren, ist das eine; diese Geisteshaltung zu kennen – bzw. zu verstehen – und ihr dann noch zu entkommen suchen, ist das andere. Ich weiß vom dornigen Weg des Abschieds vom Fundamentalsimus etwas zu erzählen – aus eigener Erfahrung und der Begleitung.

 

 

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